Besuche LUDUS LEONIS auf der RPC 2013
Noch eine knappe Woche trennt uns von der Roleplaying Convention 2013 in Köln. Ihr findet mich dort in Halle 05.2 auf Stand B-084, gemeinsam mit jcgames und dem Anduin Fanzine.
Wer am Gratisrollenspieltag sein Exemplar von Einhundertelf Jahre verpasst hat, oder wer gerne dickeres Papier hat, kann auf der RPC die Deluxe Edition erstehen. Natürlich sind Kurai Jikan und Geschlossene Gesellschaft auch mit dabei.
Ich freu‘ mich schon!
Kurai Jikan auf der „Hannover spielt!“
Das NIP‘AJIN Szenario Kurai Jikan ist auf der Hannover spielt! vertreten, die am 21. und 22. April stattfindet. Zwar bin ich nicht persönlich vor Ort, aber Onno „Belchion“ Tasler hat für Sonntag 22.04. ab 11:00 eine Runde Kurai Jikan angemeldet. Wer also NIP‘AJIN mal ausprobieren oder den Otaku raushängen lassen wollte, hat dort Gelegenheit.
K.n.K Wettbewerb: And the winner is …
Die Umfrage zum Einhundertelf Jahre Charakterwettbewerb ist beendet, die NIP‘AJIN Fangemeinde hat gesprochen. Es war ein Kopf-an-Kopfrennen, doch knapp durchgesetzt hat sich Edvard Elchs Beitrag
Häuptling Größer Bär
Ich gratuliere Herzlich!
Interessant bei der Auswertung der Umfrage war, dass die drei Fragen sehr unterschiedlich beantwortet wurden, und in jeder ein anderer der Charaktere die Nase vorn hatte: Der stimmigste Hintergrund wurde dem Häuptling Großer Bär zugestanden, die am besten definierte Rolle der Puppe Misaki und der am liebsten zu spielende Charakter sei Quicker das Strohschwein. In Summe blieb aber der Indianerhäuptling vorne.
Ich danke allen, die beim Wettbewerb mittels Einsendungen oder Abstimmung mitgemacht haben und werde mich demnächst mit dem glücklichen Gewinner in Verbindung setzen.
Umfrage: Wer gewinnt den Einhundertelf Jahre Charakterwettbewerb?
Der Einsendeschluss des ersten K.n.K Wettbewerbs ist vorbei, drei Teilnehmer haben mitgemacht. Ich danke allen, die sich die Mühe gemacht haben!
Mit drei Teilnehmern wird mir die Bürde genommen, aus den Einsendungen meine drei Favoriten zu wählen und es kann gleich mit der Abstimmung los gehen. Ihr habt dabei die Möglichkeit, für besten/schönsten Community-Charakter abzustimmen. Da wären:
- Häuptling Großer Bär
- Misaki, die Porzellanpuppe
- Quicker, das Strohschwein
Die Wettbewerbs-Charaktere finden sich als Download in der NIP‘AJIN Szenario-Sektion. Die vorliegenden Texte sind von mir nicht geändert worden, ein etwaiges Lektorat mache ich erst nach der Abstimmung. Ihr stimmt daher für das ab, was der jeweilige Teilnehmer eingereicht hat.
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Ich habe mich entschlossen, die Abstimmung via SurveyMonkey zu machen. Drei Fragen gilt es zu beantworten, für die ihr natürlich erst mal die Charaktere im Detail begutachtet haben solltet:
- Welcher Charakter hat die stimmigste Hintergrundgeschichte?
- Die Fertigkeiten/Ausrüstung welches Charakters definieren seine Rolle in der Gruppe am besten?
- Welchen Charakter würdest du am liebsten spielen?
Jede Antwort jeder Frage ist ein Punkt für den Teilnehmer, der Beitrag mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand entscheidet der Würfel, der im Beisein von Zeugen in meiner Rollenspielrunde geworfen wird. Da dies mein erster Versuch mit SurveyMonkey ist, behalte ich mir vor, die Umfrage ggf. neu zu starten oder abzuändern, sollten technische Problem auftreten.
Die Umfrage läuft eine Woche bis inkl. 03. April 2013.
Vielen dank für das Abstimmen und möge der Beste gewinnen!
Edit: v0.2 vom PDF ist verfügbar, das den falschen Satz des Aussehens von Quicker behebt.
Der K.n.K Einhundertelf-Jahre Charakterwettbewerb endet bald
Der Einsendeschluss für den Kurz-und-Knackig Einhundertelf-Jahre Charakterwettbewerb naht. Wer am letzten Drücker mitmachen möchte hat noch bis Sonntag 24.03.2013, 23:59 Zeit.
Wie bereits erwähnt ist für eine Teilnahme kein tiefes Verständnis der NIP‘AJIN-Regeln nötig, da sich die Charaktererschaffung um das schreiben einer passenden Hintergrundgeschichte dreht. Wer den Prolog und die im PDF enthaltenen Beispielcharaktere gelesen hat, kann mit recht wenig Aufwand und derzeit noch recht guten Chancen das NIP‘AJIN Komplettpaket gewinnen.
Backstage #6: Mein Aufbau von LaTeX Rollenspielen
Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt, setze ich alle meine Rollenspielprojekte mit LaTeX. Diesmal möchte ich meinen Ansatz vorstellen, wie ich mehrere LaTeX-Projekte mit einander verzahne, um Inhalte (Regeln) und Layouts in mehreren Werken wiederverwenden zu können. Als Beispiel sollen hier die NIP‘AJIN-Dokumente dienen.
Achtung, ab hier wird es sehr technisch ;)
Auf meiner Festplatte (und in meiner Versionsverwaltung) finden sich im LaTeX-Ordner folgende Unterverzeichnisse:
.../LaTeX/111Jahre
.../LaTeX/GeschlosseneGesellschaft
.../LaTeX/KuraiJikan
.../LaTeX/nipajin
.../LaTeX/nipajin-starter
.../LaTeX/style
Der gesamte LaTeX-Ordner ist in einem Versionierungs-Repository aufgehoben (früher Subversion, mittlerweile GIT), d.h. es ist möglich, zu jedem Zeitpunkt in die Vergangenheit zu springen und die Inhalte so wieder herzustellen, wie sie z.B. vor 1 Jahr zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Version X von PDF Y war.
style enthält alle projektunabhängigen Layout-Dateien (.sty Dateien in LaTeX) sowie allgemeine Bilder wie z.B. die blauen Elemente für das generische NIP-AJIN Layout, Symbole usw. nipajin enthält alles, was für das NIP-AJIN Regelheft (4 Seiten) nötig ist, und referenziert dafür Teile aus style, die nötig sind (wie genau, erkläre ich gleich). 111Jahre, GeschlosseneGesellschaft und KuraiJikan enhalten den Settingteil der jeweiligen Szenarien, die Illustrationen und das angepasste Layout. Sie referenzieren ihrerseits das nipajin und das style Verzeichnis, um die aktuellen Regeln und Layoutelemente zu übernehmen. Und nipajin-starter enthält das Autorenpaket, das nichts anderes ist als ein „Template-Szenario“ zum Erstellen von NIP‘AJIN-Szenarien mit viel Blindtext und ebenfalls nipajin und style referenziert (Das Paket enthält aber in einem flachen Verzeichnis alle Dateien, um Interessierte nicht mit der hier dargestellten Verzeichnisvielfalt zu verwirren und ein sofortiges Loslegen zu ermöglichen).
Der style-Ordner enthält:
.../LaTeX/style/ludusleonis.sty
.../LaTeX/style/nipajin.sty
.../LaTeX/style/images/...
.../LaTeX/style/images.sh
.../LaTeX/style/out/...
ludusleonis.sty enthält alle generischen LaTeX-Makros, die ich über alle Projekte hinweg benutze: Schriften, Symbole, Texteinstellungen wie Silbentrennung, usw. nipajin.sty inkludiert ludusleonis.sty und ergänzt die Makros um spezifika für NIP‘AJIN (blaues Layout, A5, usw.). Im images Ordner liegen alle nötigen Bilder in bestmöglicher Auflösung/Qualität, so wie ich sie im Gimp oder Inkscape produziere. Das sind dann je nach Fall .png, .jpg oder .svg. Da die Bilder i.d.R. nicht 1:1 so ins PDF kommen, weil sie für LaTeX noch in den CMYK-Farbraum umgewandelt werden, Transparenzen behandelt werden müssen und in kleine mini-PDFs zum Einbetten konvertiert werden, gibt es images.sh, das über alle Bilder in images drübersucht, sie einheitlich und in die richtige Auflösung aufbereitet und in einen out Ordner stellt. Dieser Ordner ist aber nicht in der Versionsverwaltung, weil er jederzeit aus dem Quellverzeichnis images wieder generiert werden kann.
Der nipajin Ordner enthält das komplette Regelwerk, sowie alle Zusatzfiles, um ein Standalone-PDF daraus zu machen. Im Detail sieht das so aus:
.../LaTeX/nipajin/regeln.tex
.../LaTeX/nipajin/images/...
.../LaTeX/nipajin/images.sh
.../LaTeX/nipajin/Makefile
.../LaTeX/nipajin/nipajin.tex
.../LaTeX/nipajin/out/...
Auch hier gibt es wieder images, images.sh und out für Bilder in Originalqualität und für das PDF aufbereitet. regeln.tex enthält die reinen Regeltexte, so wie sie in allen Projekten eingebunden werden können und ist alleine nicht lebensfähig. nipajin.tex inkludiert das regeln.tex und macht drum herum alle Arbeiten, daraus ein PDF zu machen. Es inkludiert alle nötigen Bilder aus out (weil dort ja die aufbereiteten liegen), sowie nipajin.sty aus dem style Ordner. Das Makefile letztlich ist ein Standard Unix make script, das alle images.sh‘s und den LaTeX Kompiler in der richtigen Reihenfolge aufruft und letztlich generierte LaTeX-Dateien sowie das PDF auch nach out schreibt. Damit bleibt der nipajin-Ordner immer sauber und das out-Verzeichnis (nicht im Repository verwaltet) kann jederzeit gelöscht werden, da es immer aus den Original-Dateien neu hergestellt werden kann.
Und dann haben wir noch die einzelnen Szenarien. Nehmen wir als Beispiel Kurai Jikan:
.../LaTeX/KuraiJikan/backcover.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/charaktere.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/content.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/copyright.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/cover.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/images/...
.../LaTeX/KuraiJikan/images.sh
.../LaTeX/KuraiJikan/kuraijikan.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/Makefile
.../LaTeX/KuraiJikan/out/...
.../LaTeX/KuraiJikan/prolog.tex
.../LaTeX/KuraiJikan/regeln.tex
images, images.sh, Makefile und out kommen uns hier schon bekannt vor. regeln.tex ist das selbe File wie jenes aus dem nipajin-Ordner (genauer: ein Unix-Symlink, damit es nicht physisch umkopiert werden muss – könnte aber auch eine reine Kopie sein). kuraijikan.tex ist das Master-Rahmendokument, dass die einzelnen Kapitel/Abschnitte aus cover.tex, copyright.tex, prolog.tex, charaktere.tex, content.tex, regeln.tex und backcover.tex in die richtige Reihenfolge bringt und in ein einzelnes PDF verwandelt. Das schöne hier: ändert sich in nipajin die Regeln in regeln.tex, nimmt das Makefile beim bauen des KuraiJikan PDFs automatisch die aktuelle Version hinzu und hängt die im KuraiJikan.pdf hinten mit an.
Zum Makefile und zum images.sh bzw. dem out Ordnern ließe sich auch noch viel schreiben, aber für diesen Artikel möchte ich es dabei belassen. Makefile und der Trick mit dem out-Verzeichnis kann bei Interesse im oben erwähnten Autorenpaket gefunden werden.
Ich hoffe das gibt einen groben Überblick, wie ich meine Werke technisch organisiere und aufbaue. Dieser Artikel nimmt am, von niniane organisierten RSP-Karneval vom März 2013 teil.
Halbzeit beim Einhundertelf-Jahre Charakterwettbewerb
Zwei der vier Wochen des Einhundertelf-Jahre Charakterwettbewerbs sind schon um. Grund genug für eine kurze Erinnerung, dass das Glas noch halb voll und genug Zeit für eine Teilnahme ist. Die Zahl der bisherigen Einsendungen ist überschaubar, d.h. die Chancen, das NIP‘AJIN Komplettpaket abzustauben, sind noch sehr gut!
Wer sich vielleicht bisher durch den Umstand abschrecken ließ, einen Charakter für ein unbekanntes System zu machen, kann beruhigt sein – Charaktere werden hier durch ihren Hintergrund definiert, d.h. es genügt vollauf, eine zum Szenario passende Geschichte zu ersinnen. Regeln müssen keine gepaukt werden.
Na dann ran an die Tasten!
Update: Einhundertelf Jahre v2.1.1
Das Spielzeugabenteuer Einhundertelf Jahre hat ein kleines, kosmetisches Update bekommen. Einen erneuten Download ist es wohl nicht wert, aber wer es noch nicht hat, findet jetzt die korrekten Regelfachwörter für Gruppenproben auch im Haupttext wieder. Zudem ist die Dateigröße etwas geschumpft.
LUDUS LEONIS auf der RPC 2013
In knapp 3 Monaten findet in Köln die jährliche Roleplaying Convention statt (1. und 2. Juni). LUDUS LEONIS wird auch heuer wieder dort in kleinem Rahmen vertreten sein und zwar vermutlich auf einem Gemeinschaftsstand mit der Indie-Insel, jcgames und Anduin.
Neben Printausgaben von den NIP‘AJIN Szenarien Kurai Jikan und Geschlossene Gesellschaft ist diesmal neu dabei die illustrierte zweite Auflage von Einhundertelf Jahre – im Gegensatz zur GRT-Edition auf dickerem Papier und mit vier zusätzlichen Seiten für augenfreundlichere Schriftgrößen. Zudem möchte ich auch wie im Vorjahr heuer wieder Runden für Die unglaubliche Robert Redshirt Reality RPG Show anbieten, das bis zur RPC hoffentlich auch ausgearbeitet vorliegt. Und dann wird es, wenn meine Zeit mitspielt, auch Neues zu ROBiN geben – voraussichtlich aber noch nicht im Druck.
Sowie Details zu Messe/Stand vorliegen, werde ich mich hier nochmals melden. Ich würde mich freuen, euch im Juni in Köln zu sehen!
Update: Kurai Jikan v1.0.2
Das Anime/Manga Rollenspiel Kurai Jikan hat ein kleines Update bekommen. Neben ein paar Tippfehlerkorrekturen ist jetzt im PDF gleich die Version 1.4 vom NIP‘AJIN Regelwerk enthalten. Inhaltlich bleibt aber alles beim Alten.







