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Übrigens: Nicht alle Rollenspiele von LUDUS LEONIS passen in diesen Kasten. Für eine komplette Liste klicke bitte hier.

Backstage #1: Ein Blick in meine Werkzeugkiste

von ludus-leonis am 06.02.2012, 17:57:52 Uhr. Rubrik: Backstage, Blog, intern.

Dieser erste Backstage-Artikel soll den Auftakt zu einer kleinen Serie hier sein, in dem ich die diversen Hilfsmittel vorstelle, die ich so benutze, um meine Rollenspiele und Settings „auf Papier“ zu bringen.

Mit der Zeit sammelt man ja diverse Tools an, meine Werkzeugkiste enthält gerade:

  • LaTeX (zum Layoutieren und Generieren der PDF Dateien)
  • Eclipse & TeXlipse-Plugin (eigentlich eine Entwicklungsumgebung zum Programmieren, damit kann man aber auch LaTeX-Projekte verwalten und bearbeiten)
  • gEdit (ein simpler Text-Editor für schnelle Bearbeitungen)
  • Gimp (zur manuellen Photo-/Bildbearbeitung)
  • Inkscape (als Vektor-/Malprogramm für Karten und Icons)
  • ImageMagick (zur automatisierten Bearbeitung von Bildern)
  • FontForge (zum Gestalten eigener Icon-Schriftarten)
  • Subversion (zur Versionierung aller Dokumente und Änderungen)
  • GNU Make (Hilfstool, das die manuellen Schritte zum erzeugen des PDFs in LaTeX automatisiert)
  • Evince und Acrobat Reader (als PDF-Viewer)
  • Linux bzw. Ubuntu (als Betriebsystem)

Darüber hinaus gibt es noch einen Webauftritt zu verwalten. Dazu ist nötig:

  • Apache httpd2 (als Webserver)
  • WordPress (als Blog/Newsschleuder)
  • MySQL (Datenbank, seit ich WordPress nutze)
  • PmWiki (für Webseiten, die über WordPress hinaus gehen)
  • FileZilla (um Dateien zu und vom Server manuell zu transferieren)
  • rsync (um Dateien automatisiert zu transferieren und abzugleichen)

Das klingt jetzt vielleicht relativ technisch und ist es auch. Das liegt vor allem daran, dass ich im „echten Leben“ Informatiker bin und mir Tätigkeiten, die ich 2x machen soll, missfallen. Und wenn ich sie ein drittes Mal machen soll, automatisiere ich sie. Wenn man diese Liste durchgeht, bemerkt man auch, dass all diese Software keinen Cent kostet: alles ist freie Software, die man ohne schlechtes Gewissen aus dem Internet ziehen kann. Naja, der Acrobat Reader ist nicht wirklich „frei“, wenn man das Wort gemäß der OpenSource-Gemeinde auslegt, aber immerhin kostenlos.

In künftigen Backstage-Artikeln möchte ich gerne das eine oder andere Tool näher vorstellen und etwas darauf eingehen, warum es mir aus Rollenspielautor-Sicht lieber als etwaige Alternativen ist. (Wenn euch ein Teil besonders interessiert, könnt ihr das ja gern in die Kommentare schreiben. Sonst wird wohl LaTeX zuerst zum Handkuss kommen.)

Dieser Artikel ist übrigens Teil des RSP-Karneval zum Thema Selbstgeschriebene Rollenspiele auf rsp-blogs.de.

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7 Kommentare:

  1. Steffen sagt:

    Klasse Idee, die technische Entstehung deiner Rollenspiele genauer zu erklären!

    Mich würde stark interessieren, in welcher Form du den Text in den Computer eingibst. Als .txt Datei? Wie machst du Basisformatierungen wie kursiv, fett, Überschriften und Zitate?

    Ich selbst benutze markdown, txt Dateien und notepad++-backups. Das klappt relativ gut, allerdings stoße ich auf Grenzen, wenn ich mehrere Korrekturversionen abgleichen muss.

    • ludus-leonis sagt:

      Die Fließtexte tippe ich im Editor (in meinem Fall besagtes Eclipse) als LaTeX-Quelldateien. Das ist ein Textformat, das eine eigene Syntax für “Kommandos” wie Fett, Überschrift usw. hat. Auf der Wikipedia gibt es ein gutes Beispiel, wie sowas aussieht (http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX).
      Um zu Versionieren verwende ich Subversion (auch SVN) genannt. Damit kann man in Texten jede Änderung zurückverfolgen, vergleichen, und bei Bedarf rücksteigen. Um das etwas zu erklären, müsste ich dich auf einen extra Blogeintrag vertrösten, vor allem was einem das jenseits vom Programmieren (wozu das eigentlich erfunden wurde) gut ist.

  2. vaxr sagt:

    Ich harre der kommenden Artikel, insbesondere Details zum Layout mit LaTeX, mit groszem Interesse.

    Speziell interessiert mich:
    * Gab es ueber persoenliche Vorlieben hinaus Gruende fuer die Auswahl der Software? (Eclipse ueber LyX oder einen einfachen Texteditor, LaTeX ueber, sagen wir, DocBook)
    * Hast du schon daran gedacht, auch die Inhalte eines Buches zu automatisieren, also sagen wir mal z.B. eine Zauberliste in einer Datenbank zu erfassen und einem Skript in die TeX-Datei einzubauen generieren?

    • ludus-leonis sagt:

      Gute Fragen, ich werde versuchen die in einem der nächsten Artikel mit zu beantworten! Mangels der Zauber oder Monsterhandbuch habe was du ansprichst zwar noch nicht benötigt, aber in einem anderen Zusammenhang nutze ich Inhalte mehrfach in verschiedenen Dokumenten.

  3. Falk sagt:

    mich interessiert besonders ein Einblick in :

    ImageMagick (inwiefern automatisiert?) Ich zeichne von Hand.
    oder
    FontForge
    oder
    Subversion (wozu braucht man das?

  4. Shadow sagt:

    Wow. Meine Liste ist da um einiges rückständiger und kleiner. Aber ich schätze, wenn man wirklich die absolute Kontrolle will, die LaTex bietet, muß man so arbeiten (WordPerfect 5.5 bietet da noch ähnliches, ist aber so 1993…), oder die gelegentlichen Formatierungs-Jumper in OO 3.2 zähneknirschend rausholen so wie ich.

    Wie erstellst Du eigentlich Indexes? Erledigt das auch LaTex? (Dann würde sogar ich einen Umstieg erwägen).

  5. Drak sagt:

    Klingt praktisch. Abgesehen von äquivalenten Werkzeugen (SVN→Mercurial, gEdit+Eclipse→Emacs, Make→push-hooks (Make ist besser), evince→Okular und LaTeX→Scribus+Markdown+Scripte) sieht das bei mir auch so aus :)

    Web ist Apache, MySQL, Drupal, lftp und Dolphin :) – leider nicht auf eigenem Server, dafür unbegrenzt Bandbreite.

    @Falk: ImageMagick: Bilder automatisch skalieren, Farbanpassungen machen, Format ändern, usw.

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